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DOOMIAN #20: Über die mangelnde Queerness in Games

LGBTQ-Aktivist*innen setzten sich früher und heutzutage immer noch verstärkt für die Akzeptanz von Queerness bzw. für das Durchbrechen von heteronormativen Diskursen in unserer Gesellschaft ein.


Doch wie sieht die Darstellung von queeren Charakteren in Computerspielen aus?


Während auf Social-Media, in Online-Communities und anderen Netzwerken in den letzten Jahren ein bemerkenswerter Aufschwung in der Thematisierung und Sensibilisierung wahrgenommen werden kann, haben diese Fortschritte noch nicht ganz den Sprung in den Mainstream geschafft.


Genau diese Problematik wird im neusten DOOMIAN Podcast diskutiert. Lara ist zu Gast beim Podcast und erzählt von ihren eigenen Erfahrungen beim Gamen. So spielt sie momentan »Tekken 7«, mit der Figur Leo Kliesen, welche aufgrund von Gestaltungskriterien, Pronomen und spezifischen Moves von Lara als non-binary eingeordnet wird. Das Spiel zeige zwar positive Ansätze, so Lara, doch sie wünscht sich, dass solche Charaktere auch explizit thematisiert werden, um möglichst viele Identifikationsmöglichkeiten für Spieler*innen zu bieten. Nur eine häufige und offene Behandlung von Queerness und LGBTQ in Games und anderen Medien führt auch zu einer Normalisierung dieser in der Gesellschaft.


So gibt es schon einige positive Beispiele, wie »2064: Read Only Memories«, »Horizon Zero Dawn« oder »Fragments of Him«, die Raum für Diskussionen und Identifikation schaffen. Trotzdem spielen (zu) viele Games gerade im Mainstream noch zu sehr mit Klischees und weisen überzogene Darstellungen der Figuren auf. Ebenfalls sind queere Figuren im Spiel häufig als abweichend gezeigt und fallen, neben tragischen Hintergründen, die sie durchleben mussten, der Gesellschaft im wahrsten Sinne zum Opfer.


Doch wie können schon existierende Spiele wie »Lara Croft« oder »FIFA« an das moderne Gesellschaftsbild angepasst werden? Dies und mehr kann im Podcast nachgehört werden.


 


Bild: Superlevel