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Kill or be killed:
Muss es immer kampfbasiertes
Spielen sein?

Der Videojournalist Jonathan McIntosh nahm die auf der E3 vorgestellten Spiele in seinem Video »The Unfulfilled Potential of Video Games« ganz genau unter die Lupe. Das Ergebnis: 82% aller Spiele enthalten Kampfelemente.


Mithilfe einer statistischen Analyse zeigte er auf, dass 113 der 133 Games auf der E3 über kampfbasierte Komponenten verfügen. Ein Überblick über die letzten Jahre verriet auch, dass sich seit 2015 die Anzahl solcher Spiele um 4% erhöht hat. Dabei können Gefechte unterschiedlich aussehen. Während Spiele, die historische Hintergründe haben, explizite Kampszenen beinhalten, funktionieren beispielsweise Cartoon-Games eher nach dem Prinzip »get them before they get you«. Die Inhalte der Spiele sind weniger blutig und teilweise mit süßen Elementen aufgemacht. Doch was alle Spiele dieser Art gemeinsam haben: Jede Interaktion, jedes Gespräch führt zu einer (gewalthaltigen) Auseinandersetzung.


Auf Grundlage dieser Ergebnisse regt McIntosh seine Zuschauer*innen zum Nachdenken an. Müssen Konflikte in Spielen wirklich immer ausgefochten werden? Können nicht Strategien wie Deeskalation, diplomatisches Verhalten oder Kollaboration angewandt werden? Hierbei nennt er beispielhafte Spiele wie »Tacoma« oder »Life is Strange: Before the Storm«.


Bilden solche Strategien möglicherweise unerfüllte Potenziale, die das Gameplay und die Story der Spiele grundlegend ändern würden?


Wer Lust hat sich das komplette Video von Jonathan McIntosh anzuschauen, hier entlang.


 


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Bilder: Flickr Pop Culture Detective Agency