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Statement-Video zur Ausstellung Games and Politics und Gratulation an Stephan Schwingeler

»Spiele sind nie immer nur Spiele,« Prof. Dr. Stephan Schwingeler.


Bis zum 15. Januar 2017 zeigte das Goethe-Institut in Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie die Ausstellung »Games and Politics« im Centro de Cultura Digital, Mexiko-Stadt. Danach tourt sie bis 2019 durch weitere Städte weltweit. Kuratiert wird die Ausstellung von Prof. Dr. Stephan Schwingeler (mAHS) und Dr. Jeanette Neustadt-Grusche (Goethe-Institut).


Passend zur tollen Ausstellung, wurde ein Statement-Video veröffentlicht, in dem die Veranstalter*innen, Spieleentwickler*innen und Wissenschaftler*innen sich zum Thema digitale Spiele als Vermittler von politischen Zu- und Missständen äußern. Dazu gehören neben den Kuratoren Dr. Jeanette Neustadt-Grusche und Prof. Dr. Stephan Schwingeler, auch Nina Kiel (TH Köln), Dr. Pablo Abend (Universität Siegen),  Lea Schönfelder (ustwo games), Christian Huberts (Kulturwissenschaftler, Redakteur) und viele andere spannende Persönlichkeiten.


Es wird deutlich, dass explizit politische Spiele Gegenpositionen zu klassischen Spielen des Unterhaltungsmarktes liefern und zur Reflektion des Ist-Zustandes in der Gesellschaft führen. Neustadt-Grusche betont hierbei drei Vorgänge, wie in Spielen agiert werden kann: 1. gesellschaftliche Zu- und Missstände thematisieren, 2. kritische Reflektion des Mediums Game und 3. Politik machen mit Spielen. Computerspiele befinden sich somit in einem Zustand, bei dem nicht nur ihr ästhetischer Wert erkannt und anerkannt, sondern durch starke Immersion und Rollenübernahme, Bewusstsein für relevante gesellschaftliche Themen und für Fremdes geschaffen wird. Hierbei dient eine starke emotionale Bindung zur Verstärkung der Rezeption. Diese Emotionen spielen hierbei, im Gegensatz zum Kommerz, nicht nur auf der positiven Ebene, sondern fordern die Spieler*innen mit Gefühlen wie Angst und Trauer. Spiele, die in der Ausstellung Einzug finden, bespielen Thematiken wie Gender und Sexualität (»Perfect Woman,« »Dys4ia,« »Coming Out Simulator«), Flucht und Krieg (»Papers, Please,« »1378km,« »This War of Mine«) und Überwachung (»Orwell«).


Congrats! ♥


An diese Stelle wollen wir dem Kurator der Ausstellung und dem Blog-Gründer des Next Level – Festival for Games, Prof. Dr. Stephan Schwingeler ganz herzlich zur Professur an der mAHS (media Akademie Hochschule Stuttgart) im Fach Game Design gratulieren!


 

 

Bild: Goethe-Institut